Nachrichten / News aus Emden                                 
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22. April 2012
Sondereinheit SRHT (Spezielles Retten aus Höhen- und Tiefen) der Emder Feuerwehr trainierten bei zweitägiger Übung die Personenrettung

Zwei Tage übten die Mitglieder der Höhenrettungs-Gruppe (SRHT) der Emder Feuerwehr das Bergen von verunglückten Personen aus Höhen und Tiefen das teilte der Leiter und Ausbilder der Sondereinheit, Ebi Fahrenholz mit. Am zurückliegenden Montag galt es eine verletzte Person von einem Portalkran zu retten. Angenommen worden war, das sich ein Mitarbeiter bei einem Arbeitsunfall im Inneren des großen Krans so schwer verletzt hatte, das dieser durch die Höhenrettungs-Gruppe gerettet werden musste. Dazu mussten die Retter, mitsamt benötigtem Equipment, den rund 27 Meter hohen Kran über eine schmale Treppe hinaufsteigen. Die verunglückte Person lag in einer der Stützen des Krans etwa 6 Meter tief unter dem oberen Kranausleger in einem Wartungsschacht. Von hieraus wurde die Person mittels spezieller Rettungstrage und einer Seilwinde aus seiner misslichen Lage befreit und auf den äußeren Ausleger verbracht. Um die Rettung der Person so schnell und schonend wie möglich durchzuführen wurde entschieden, die Person abzuseilen. Diese komplexe Übung dauerte rund drei Stunden

Am Nachmittag verlegte die Gruppe ihren Übungsplatz und Abseilübung der Höhenretter an einer eigens gebauten Seilbahnvorrichtung aus rund 30 Metern vom Schlauchturm an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Emden. Bild: Riese.  zog mitsamt Fahrzeugen und Equipment an die Feuerwehrtechnische Zentrale in der Brückstraße. Dort wurden kleinere Übungen wie etwa das bauen einer Seilbahn vom rund 30 Meter hohen Schlauchturm sowie die Bergung einer verletzten Person aus einem Obergeschoss mit verschiedenen Techniken beübt. Auch am darauffolgenden Dienstag gab es für die Mitglieder eine Herausforderung. Es galt wieder rum eine angenommene verletzte Person zu bergen, so Uwe Bohlen von der Höhenrettungs-Gruppe. Angenommen worden war, das ein Mitarbeiter in einen knapp 50 Meter tiefen Schacht gestürzt war. Eine Bergung von unten war nicht möglich, so dass die Höhenrettungsgruppe der Emder Feuerwehr auch hier zum Einsatz kam. Eine Bergung der „verletzten“ Person war nur vom oberen Stockwerk des Futtermittelsilos im Hafen möglich. Dazu war es notwendig, dass ein Retter sich mittels Seilen den schmalen Schacht hinabseilen ließ. Mittels spezieller Technik wurde die Person durch den Retter anschließend mit Manneskraft bis ins obere Stockwerk hinauf gewuchtet. Aufgrund der vorherrschenden Wärme und der extremen Staubentwicklung im Silo, verlangte diese Übung den Rettern alle vorhandenen Kräfte ab. Diese Übung dauerte ebenfalls rund drei Stunden, wobei die Rettung der Person etwa 40 Minuten in Anspruch nahm. Zum Abschluss der zweitägigen Übung bekamen die Höhenretter die Möglichkeit, eine sogenannte E-Einheit und ein Maschienenhaus einer Windenergieanlage zu besichtigen. Hauptgrund der Besichtigung war es, die Gegebenheiten einer solchen Anlage kennenzulernen. „Anschlagpunkte und Rettungswege auf solchen Anlagen, die zumeist auf hoher See stehen, sind begrenzt“, so Stefan Rehnicke. „Mit den Örtlichkeiten vertraut zu sein, um im Notfall schnell die richtigen Entscheidungen treffen zu können, kann hier über Leben und Tod entscheiden“, so Rehnicke abschließend.

© Neue Zeitung
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19. April 2012
Emder Feuerwehr sorgte für realitätsnahe Evakuierungsübung.

Eine realitätsnahe Evakuierungsübung erlebten gestern Morgen die Mitarbeiter des Windenergieanlagen-Herstellers BARD im Jarßumer Hafen. Dazu hatten Mitglieder der Feuerwehr eine Nebelmaschine in einem Treppenhaus platziert. Bereits nach kurzer Zeit hatte sich, der durch die Maschine produzierter Nebel, im ganzen Treppenhaus ausgebreitet so das die installierte Brandmeldeanlage (BMA) Alarm schlug. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte ein Großteil der Belegschaft aus dem Bürotrakt und der angrenzenden Werkhalle das betroffene Objekt verlassen. Diese versammelten sich an einem speziellen Sammelpunkt außerhalb des Gebäudes. Nach rund 30 Minuten war die Übung beendet. Nachdem die Feuerwehr die vernebelten Gebäudeteile mittels Hochleistungslüfters wieder „rauchfrei“ gemacht hatten, durften die rund 100 Mitarbeiter, nach einer Vollzähligkeitsprüfung, zurück an ihre Arbeitsplätze gehen. „Wir sind mit dieser Übung durchaus zufrieden“, sagte Cord Siedenberg, vom Gebäudemanagement der BARD Emden Energy GmbH&Co.KG, im Anschluss an die Übung. Die Mitarbeiter seien hinsichtlich des Brandschutzes sensibilisiert und wüssten wie sie sich bei einem möglichen Brandfall zu verhalten hätten. Das habe auch diese Übung wieder einmal gezeigt, so Siedenberg abschließend. Auch die Ortsfeuerwehr Borssum, die sich mit sechs Einsatzkräften und einem Fahrzeug an der Übung beteiligte, war mit dem Übungsablauf zufrieden. Das teilte der Borssumer Ortsbrandmeister Uwe Weets mit
 

© Neue Zeitung
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22. März 2012
Feuerwehr und Rettungsdienst der Seehafenstadt planen gemeinsame Anschaffung von Rettungsgeräten zum Transport von schwergewichtigen Patienten.

Über verschiedene Bergungs- und Transportmöglichkeiten von stark übergwichtigen Patienten informierten sich kürzlich die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Emden an der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Hierzu war eine spezielle Firma vor Ort, die zielgerichtete Transportlösungen anbietet. Grund der Gerätevorführung ist die Tatsache, dass die Emder Feuerwehr derzeit nicht über spezielle Transportgeräte verfügt und die Zahl adipöser Menschen steige. Auch dem Rettungsdienst stehen solche speziellen Transportgerätschaften nicht zur Verfügung. Muss ein adipöser Patient rettungsdienstlich versorgt werden, wird in zahlreichen Fällen die Feuerwehr zur Unterstützung hinzugezogen. Aber auch diese, stößt mit den jetzt vorhandenen Gerätschaften, mittlerweise an ihre Grenzen. „Wir müssen uns wappnen“, so Stadtbrandmeister Bernd Lenz. „Wir haben keine Möglichkeiten, Personen mit mehr als 250 Kilogramm zu ebener Erde zu bringen “, so Lenz. Bisher konnte man alle Patienten bergen weil die Begleitumstände dies begünstigten. Schwierig würde es, mit den derzeitigen Mitteln, schon jetzt in engen Treppenhäusern. Zwar verfügt die Drehleiter der Feuerwehr über eine spezielle Aufnahme für eine Krankentrage am Korb, diese ist jedoch nur bis zu 130 Kilogramm belastbar und zugelassen, so Lenz. Eine derzeitige Rettung aus oberen Stockwerken mittels Drehleiter gestalte sich also schwierig. Auch die Anforderung eines Autokrans würde bei solchen Notfällen in Betracht gezogen. Für den Einsatz eines Krans seien aber auch die örtlichen Gegebenheiten ausschlaggebend. In den meisten Fällen würde der Einsatz schon an mangelnden Aufstellflächen scheitern. Des weiteren müssten Feuerwehr und Rettungsdienst auf Fremdfirmen zurückgreifen da die Emder Feuerwehr nicht über einen eigenen Kran verfüge. Lenz halte es für unrealistisch einen benötigten Kran innerhalb kürzester Zeit am Einsatzort erwarten zu können. Die einzige Möglichkeit sei derzeit die Höhenrettungs-Gruppe der Emder Feuerwehr. Diese seien speziell ausgebildet, Personen aus Höhen und Tiefen zu retten. Jedoch ist diese Spezialeinheit auch nicht im Besitz von besonderen Schwerlasttragen. Zwei solcher speziellen Tragen hatte deshalb die Firma zur Vorführung mitgebracht. Hierbei handelte es sich zum einen um eine Korbtrage mit einer Breite von 81 Zentimetern und einer Belastbarkeit von 1100 Kilogramm und einer sogenannten Rettungstrage. Besonderheit an der Rettungstrage ist, dass sie sich für eine waagerechte aber auch senkrechte Evakuierung eignet. Bei der Rettung mit diesem Transportmittel liegen Schultern, Arme und Seiten des Körpers in einer schützenden Hülle. Des weiteren ist sie platzsparend zu verstauen. Die Maße dieses Bergungs- und Rettungsgeräts hat eine Länge von 2,02 Metern, einer Breite von 83 Zentimetern und verfügt über eine Belastbarkeit von 400 Kilogramm. Bei der rund zweistündigen Vorführung wurden beide Gerätschaften ausgiebig getestet. Dafür wurde eine Bergung aus einem Obergeschoss durch die Höhenretter simuliert. Diese Simulation fand am rund 30 Meter hohen Schlauchturm aus mittlerer Höhe statt.Dass es nicht nur um die Bergung von Patienten gehe, machte der Leiter des städtischen Rettungsdienstes Harald Wiers deutlich. Nach erfolgreicher Bergung ist der schonende Transport ebenfalls ausschlaggebend. Aufgrund dessen wird nach einer Multifunktionslösung gesucht. Neben speziellen Bergungsgerätschaften wird der Umbau eines Rettungsfahrzeugs zum Schwerlasttransporter mit mehrfach verwendbarer Transportmöglichkeiten adipöser Patienten in Betracht gezogen. Konkrete Umbaumaßnahmen sehen vor, ein derzeitiges Rettungsfahrzeugs umrüsten zu lassen. Als Ersatz für das umgebaute Fahrzeug wird ein neues Rettungsfahrzeug bestellt. Das umgebaute Fahrzeug wird nach seiner Indienststellung aber nicht nur in der Seehafenstadt sondern auch im Landkreis Leer zum Einsatz kommen. Darauf haben sich die Verantwortlichen des Rettungsdienstes Emden und Leer bereits geeinigt. Ob das Fahrzeug auch im Landkreis Aurich eingesetzt würde stünde derzeit noch nicht fest, so Wiers. Eine Beschaffungsentscheidung der vorgeführten Produkte wurde seitens der Verantwortlichen noch nicht getroffen.

© Feuerwehr Emden-Pressesprecher /
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19. März 2012
Fußballturnier der Emder Feuerwehren. Ortsfeuerwehr Borssum ist Hallenmeister 2012

Am gestrigen Nachmittag fand in der Schulsporthalle der Berufsbildenden Schulen II in Emden das Hallenfußballturnier der Emder Feuerwehren statt. Nachdem das Sportereignis im vergangenen Jahr aus organisatorischen Gründen ausfallen musste, war der diesjährige Ausrichter die Ortsfeuerwehr Wybelsum/Logumer-Vorwerk, die den Sieg aus dem Jahr 2009 für sich entschieden hatten. Fünf der insgesamt sieben freiwillige Feuerwehren waren gegeneinander angetreten, um den begehrten Wanderpokal zu erringen.
Durchweg harte aber spannende und faire Spiele ließen die zahlreichen Besucher auf den Tribühnen mitfiebern. Die Platzierungen der Ortsfeuerwehren wie folgt:
  • Platz 5 Stadtmitte,
  • Platz 4 Uphusen/Marienwehr,
  • Platz 3 Wybelsum/Logumer-Vorwerk
  • Platz 2 Widdelswehr/Petkum
Neuer diesjähriger Hallenmeister ist die Ortsfeuerwehr Borssum. Die Übergabe des Wanderpokals sowie die Urkundenverleihung der drei Bestplatzierten übernahmen unter anderem der Emder Stadtbrandmeister Bernd Lenz, sowie der Ortsbrandmeister aus Wybelsum, Andreas Mammen.                                                                                                  Zu sehen sind: Lars Uphoff, Jens Aalderks, Niklas ter Fehr,
                                                                                                                        Marcel
Steinert. Kuno Miethke, Holger Smidt, Joris Heuer,
© Feuerwehr Emden-Pressesprecher                                                  Lars Brüning. Uwe Weets.
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29. Dezember 2011
Neues Wasser-Rettungs-Fahrzeug bei der Feuerwehr Emden stationiert.  Vorgängerfahrzeug wurde nach 20 Dienstjahren ausgemustert.

Ein neues Fahrzeug wurde kürzlich bei der Feuerwehr Emden in Dienst gestellt. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes Benz Vario ( Bj. 2011) der als Gerätewagen Wasser-Rettung (GW-W) stationiert wurde. Zu den erwähnenswertesten Neuerungen zählt das Raumangebot, dass von zwei auf nunmehr vier Quadrat Meter Umkleidefläche für die Einsatzkräfte, gewachsen ist.
Dieses konnte zum einen durch die Baulänge des neuen Fahrzeugs sowie durch ein ausgeklügeltes Ausbausystem im Innenraum erzielt werden. Eine weitere Besonderheit ist der Allradantrieb des Fahrzeugs der es den Einsatzkräften im Notfall ermöglicht auch Abseits von befestigten Wegen sicher und schnell voranzukommen. Zusätzlich erhielt das
Fahrzeug einen ausfahrbaren Lichtmast mit Xenon-Lichttechnik und eine Umfeldbeleuchtung in LEDTechnik um Einsatz- und Unfallstellen weiträumig ausleuchten zu können. Bereits im Februar 2010 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet die sich mit der Entwicklung des neuen Fahrzeug beschäftigte. Den Ausbau des eigens entwickelten Spezialfahrzeugs übernahm die Firma Meyer / Rheden. Die Beklebung des Fahrzeugs wurde nach Wünschen der Tauchergruppe durch eine Emder Firma realisiert. Das rund 100.000 Euro teure Fahrzeug ist in der Hauptfeuerwache an der Brückstraße beheimatet und wird im Einsatzfall durch die Kräfte der Tauchergruppe besetzt.

Besonderheit:
  • Größeres Raumangebot durch längeren Radstand (Plus 1,00 Meter zum Vorgängerfahrzeug)
  • Größeres Platzangebot im Innenraum (Plus 2,00 qm zum Vorgängerfahrzeug) durch Teleskopschlittentechnik (Material lagert nun in Regalen, die auf Schienen hin- und hergeschoben werden können)
  • Allradantrieb
  • Lichtmast mit Xenon-Lichttechnik
  • Umfeldbeleuchtung in LED-Technik
  • Umweltfreundliche Antriebstechnik durch intelligente Motorentechnik Bluetec 5 (Mercedes Benz)
Zur Beladung gehören unter anderem: 4 Tauchgeräte, Tauchertelefon, 15 Nasstauchanzüge, 6 Trockentauchanzüge, Rettungssteg 1,60 Meter x 10,00 Meter, Eisrettungsschlitten und diverse Spezial- und Kleingerätschaften.
 
© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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29. Mai 2011
Zu Lande, zu Wasser und in der Luft: Schülergruppe blickt hinter die Kulissen der Emder Feuerwehr

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft: Schülergruppe der Haupt- und Realschule Hinte blickt hinter die Kulissen der Emder Feuerwehr. Ob Fahrzeug und Gerät zu Lande, eine Fahrt im Feuerwehrboot zu Wasser oder mit der Drehleiter in die Luft. Den 20 Mädchen und
Jungen der Klasse R9b von der Haupt- und Realschule Hinte (LK Aurich), wurde so einiges geboten. Überrascht waren viele der Schülerinnen und Schüler von der Tatsache, dass es sich bei der Feuerwehr Emden nicht um eine Berufsfeuerwehr sondern um eine
Freiwillige Feuerwehr mit einer Hauptamtlichen Wachbereitschaft handelt. Die Hauptberufliche Wachbereitschaft geht aus der Gliederung der Freiwillige Feuerwehr hervor und verstärkt diese. Sie umfasst die Wachabteilungen I, II und III in denen zusammen etwa 40 Beamte und technische Angestellte Dienst tun und von denen sich täglich acht Einsatzkräfte 24 Stunden in der Hauptfeuerwache Brückstrasse aufhalten um bei Einsätzen und Gefahren ein sofortiges Ausrücken zu gewährleisten. Mit dieser Ausrückstärke wird ein
Großteil der anfallenden Einsätze bearbeitet. Tritt ein größerer Einsatz auf oder kommt es zu einem vermehrten Einsatzaufkommen, werden je nach Lage weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. „Unsere Ausbildung entspricht denen von
Berufsfeuerwehrleuten“, so Heyko Meints der sich, genauso wie sein Kollege Uwe Bohlen, den bohrenden Fragen der Schülerinnen und Schülern stellte.
Nach der Besichtigung der Fahrzeughalle mit ihren zahlreichen, verschiedenen Einsatzfahrzeugen, stand die Besichtigung des rund 30 Meter hohen Schlauchturms an. Dieser wurde von den Jugendlichen eifrig über die schmale Betontreppe
erklommen. Ein erster Vorgeschmack und „Höhentest“. Denn was später noch folgen sollte, wurde von vielen am Ende der Besichtigungstour, als Highlight beschrieben. Es folgte die Besichtigung der Räumlichkeiten von Schlauch- und Wäschepflege sowie
die Atemschutzstrecke. Hier bot sich die Möglichkeit, diese einmal zu durchqueren. Bei völliger Dunkelheit, tastete sich der eine oder andere durch das mit zahlreichen Hindernissen versehende Labyrinth. Nun folgte das, worauf die meisten bereits gewartet hatten. Das Highlight. Eine Fahrt im Korb der Drehleiter. Doch teils sichtlich nervöse Jugendliche stiegen, ausgestattet mit einem Feuerwehrhelm, mutig in den schmalen Metallkorb und auch die beiden Lehrkräfte, ließen sich von ihren Schülern nicht zweimal bitten. Sprosse um Sprosse schob sich die große Metallleiter gen´ Himmel, um in 30 Meter Höhe, einen herrlich luftigen Blick über die Seehafenstadt freizugeben. Wer nach soviel Höhenluft doch lieber die Seeluft bevorzugte - Bitteschön! Auch hier hielt die Feuerwehr das richtige Equipment, in Form eines Mehrzweckbootes, vor. Der Einstieg in das Feuerwehrboot erfolgte direkt am Steg des Feuerwehrgeländes. Rund eine Viertelstunde wurden die Realschüler zu „Seebären“. Zu einer Verkehrskontrolle der besonderen Art, kam es für einige der Schüler, die während ihrer „Schiffsreise“ im Hafenbereich, durch die Wasserschutzpolizei gestoppt wurden. „Den Beamten war ein mit Jugendlichen besetztes Feuerwehrboot aufgefallen“ – „hier galt es einmal genauer hinzuschauen“. Da es für die Beamten nichts zu beanstanden gab, durfte das Feuerwehrboot samt seiner Besatzung die Rundfahrt abschließen. Besonders bei den Einsatzkräften der Schicht II, Heyko Meints, Uwe Bohlen, Uwe Kruse, Uwe Schmidtchen und Arend Bekker, bedankten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte Bodo Dechert als Klassenlehrer und Gerhard Buß als AW-Fachlehrer. Diese hatten sich rund 2 ½ Stunden intensiv um die Gruppe gekümmert.


© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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23. Mai 2011
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Emden bestehen Truppmann 2-Ausbildung

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Emden bestehen Truppmann 2-Ausbildung an der FTZ Emden.
Nach 80 Stunden Unterricht in Theorie und Praxis beendeten am vergangenen Sonnabend, sieben Feuerwehrmitglieder, erfolgreich mit der Truppmann 2 - Prüfung, den zweiten Abschnitt ihrer Grundausbildung. Auf diese Prüfung wurden sie in einer 2- jährigen
Standortausbildung von Stadtausbildungsleiter Jörg Boomgaarden und seinem Ausbilderteam, sowie von den standorteigenen Mitgliedern ihrer jeweiligen Ortsfeuerwehr intensiv vorbereitet.
Die Ausbildung zum Truppmann gliedert sich in 2 Teile: Teil 1 ist eine 70 Ausbildungsstunden umfassende Feuerwehr-Grundausbildung, an die sich als Teil 2 eine zweijährige Tätigkeit im Einsatz- und Ausbildungsdienst der eigenen Feuerwehr anschließt. Erst wenn beide Teile der Ausbildung erfolgreich durchgeführt und jeweils mit einer Prüfung bestanden wurden, ist die Ausbildung zum Truppmann abgeschlossen.
Wie Stadtausbildungsleiter Jörg Boomgaarden mitteilte, bestanden alle sieben Lehrgangsteilnehmer diesen Lehrgang. Nun steht den neuen Truppmännern eine Vielzahl von Möglichkeiten der Weiterbildung im Feuerwehrdienst offen. Angefangen vomTruppführer über fachspezifische Lehrgänge wie Atemschutz-Geräteträger oder Maschinisten, Führungsfunktionen wie Gruppen- oder Zugführer bis hin zum Leiter einer Feuerwehr.


Bildunterschrift: (v.l.n.r.) Robert Weber, Prüfungsauschuss / Lehrgangsleiter, Maik Düselder (OF Borssum), Gerald Habben (OFTwixlum), Dirk Oltrop (OF Widdelswehr/Petkum), Lars van Grieken (OF Borssum), Christian Stern (OF Wybelsum/ Logumer-Vorwerk), Oliver Niekamp (OF Stadtmitte), Jan Sebens (OF Larrelt), Jörg Buss, Prüfungsausschuss / Ausbilder, Jörg Boomgaarden, Prüfungsauschuss und Stadtausbildungsleiter.

© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)

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23. Mai 2011
Feuerwehr-Pressesprecher wir zum Ehrenmitglied ernannt

Der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Emden Joachim Riese, wurde im Rahmen des 15-jährigen Bestehens der Gefahrgutgruppe der Emder Feuerwehr zum Ehrenmitglied ernannt. Die Mitglieder der Gefahrgutgruppe sprachen ihm damit ihren Dank und ihre Anerkennung für die bisher geleistete Öffentlichkeitsarbeit aus. Die Ehrung nahmen die Leiter der Gruppe, Sascha Smidt und Dietmar Brüggemann vor. Sie überreichten einen Blumenstrauß, eine Krawattennadel aus Edelmetall und eine Urkunde. Zusammen mit der Urkunde erhielt Riese die Ehrenmitgliedschaft in der Gefahrgutgruppe der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Emden. Ahnungslos und sichtlich überrascht, nahm er die Ehrung dankend an. „ Es ist nicht selbstverständlich neben dem aktiven Feuerwehrdienst, den Riese bei der Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum leiste, sich in so hohem Maße der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu widmen“. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie viel Freizeit man schon für den normalen Feuerwehr-Dienst investiert, darum finde ich dieses Leistung bemerkenswert und einer Ehrung wert“, so Smidt abschließend.


Der Leiter der Gefahrgutgruppe Smidt und der Feuerwehr-Pressesprecher Riese

© Feuerwehr Emden

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15. Mai 2011
Ministerpräsident McAllister dankt Emder Einsatzkräfte für Hochwassereinsatz

Der niedersächsische Ministerpräsident David McAllister ehrte kürzlich bei einer Feierstunde im Gästehaus der Landesregierung in Hannover 80 ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr, Technischen Hilfswerk (THW) und des Rettungsdienstes. Unter den geehrten waren auch drei Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Emden. McAllister sprach seinen Dank für die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft beim Elbehochwasser aus dem Jahre 2002 und dem Hochwasser in Osnabrück aus dem vergangenen Jahr aus. Im
August 2010 versanken zahlreiche Stadtteile Osnabrücks nach Starkregen in den Wassermassen. Rund 90 Feuerwehreinsatzkräfte der Emder Feuerwehr waren damals zur Unterstützung nach Osnabrück gefahren. Gespräche führte er mit den Emder Einsatzkräften Jörg van Grieken, Ralph Weers und Gerhard Dieling.


Bild v.l.: Jörg van Grieken (OF Borssum), Ministerpräsident David McAllister, Ralph Weers und Gerhard Dieling (OF Stadtmitte).


© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)

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02. Mai 2011
Feuerwehr Emden: Spezialeinsatzkräfte absolvierten Leistungsnachweis

Am vergangenen Sonnabend durchliefen vier Mitglieder der Gefahrgutgruppe eine Gewöhnungsübung. Zwei von ihnen legten dabei den jährlich geforderten Tauglichkeitsnachweis ab. 20 Minuten lang konnte man die vier, in dicke grüne Chemikalienschutzanzüge gehüllten Einsatzkräfte, beobachten.

Zu ihren Aufgaben gehörte das besteigen des etwa
30 Meter hohen Schlauchturms oder das Benutzen des Schlaghammers, ein Sportgerät, bei dem ein Gewichtsstück mittels eines Seils auf und ab gezogen wird. Durch die körperliche Belastung wird die Fitness der Einsatzkräfte überprüft. Auch die angehenden Spezialeinsatzkräfte wurden bei ihrer Gewöhnungsübung gleichermaßen gefordert. Hier werden zu dem noch die Bewegungsabläufe trainiert berichtet Ausbilder Volker Winckelmann.
Dazu gehört auch das einfache Gehen auf ebener Strecke in der Schutzausrüstung. Selbst dieses fällt in den großen Gummianzügen- und Stiefeln schwer. Das eingeschränkte Sichtfeld aufgrund der Atemschutzmaske und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit des übergroßen Anzugs machen jeden Schritt zu einer schweißtreibenden Aufgabe. Neben der körperlichen Fitness sei absolute Konzentration von Nöten um sich im Einsatzfall in einem möglicherweise mit giftigen Stoffen kontaminierten Bereich sicher bewegen zu können. Auch auf gewisse Ruhe wird wertgelegt. „Auch wenn im Einsatzfall schnelles Handeln erforderlich ist, bewirkt hektisches Arbeiten oft das Gegenteil“, so Winkelmann. Die geforderten Aufgaben wurden von den Einsatzkräften erfolgreich absolviert.

© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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20. März 2011
Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und der Werkfeuerwehr EWD schlossen Sprechfunkerlehrgang erfolgreich ab

12 Emder Einsatzkräfte, darunter zwei Frauen, von Feuerwehr, dem Technischen-Hilfswerk und der Werkfeuerwehr EWD, legten heute ihre Prüfung zum Sprechfunker mit Erfolg ab. Der theoretischen und praktischen Prüfung, am heutigen Sonnabend, ging ein einwöchentlicher Ausbildungsmarathon voraus. Neben Schule, Familie und Beruf, fanden allabendliche Unterrichte statt. Insgesamt 16 Stunden mussten absolviert werden. Die Abschlussveranstaltung dieses Lehrgangs mit der praktischen und schriftlichen Prüfung fand an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in der Brückstraße statt.
4 Ausbilder um Stadtausbildungsleiter Jörg Boomgaarden, vermittelte den Lehrgangsteilnehmern in 16 Ausbildungsstunden Rechtliche- und physikalisch-technische Grundlagen, Kartenkunde sowie die Arten der Sprechfunknachrichten, Verkehrsformen, Meldungsarten, Funkmeldesystem, Handhabung der verschiedenen Geräte und Übungen im Sprechfunkverkehr. Boomgaarden hob die Wichtigkeit des Sprechfunkerlehrgangs hervor. “Kommunikation im Einsatzfall zur Einsatzleitung wie auch innerhalb der Trupps ist sehr wichtig“. „Die Funkverbindung kann auch zu einer Art „Lebensversicherung“ werden, gerade wenn Einsätze unter Atemschutz abgearbeitet werden, bei denen sich die Einsatzkräfte im Inneren eines Gebäudes aufhalten und nur per Funk Kontakt zur Außenwelt haben“.


Die Lehrgangsteilnehmer waren: Hauke Berends, Nils Buitenduif, Kjell-Ole Peters, Julian Schüür, Rene Wiesel und Petra Wiegers (alle Ortsfeuerwehr Stadtmitte), Janina Tölge (Ortsfeuerwehr Larrelt), Christian Stern und Patrick Hanßen (Ortsfeuerwehr Wybelsum/Logumer-Vorwerk), Timo Fleßner (Werkfeuerwehr EWD) sowie Jens Hintz und Manuel Nanninga vom Technischen-Hilfswerk



© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)

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26. Februar 2011
Feuerwehr Emden bildete 6 neue Atemschutzgeräteträger aus

Die Arbeit unter Atemschutz ist anstrengend und stellt auch psychologisch enorme Herausforderungen an die Einsatzkräfte: eingeschränkte Sicht, eine durch die Atemschutzmaske gefühlte Behinderung beim Atmen und die Stresssituation im Einsatz erfordern einen kühlen Kopf und ausreichend Fitness und sind nicht jedermanns Sache.

Eine solide Ausbildung der Atemschutzgeräteträger ist deshalb überlebenswichtig. Nach der Ausbildung muss jeder Atemschutzgeräteträger regelmäßig durch die Atemschutzstrecke gehen, sowie eine regelmäßige ärztliche Tauglichkeitsuntersuchung nachweisen um weiterhin tätig sein zu dürfen.
Am heutigen Freitag schlossen 1 Feuerwehrfrau und 5 Feuerwehrmänner, aus verschiedenen Ortsfeuerwehren der Stadt Emden sowie der Werkfeuerwehr EWD, erfolgreich ihren Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit der theoretischen Prüfung ab. Sie alle dürfen ab sofort im Einsatz mit einem Atemschutzgerät in Not geratenen Menschen helfen.

Die Ausbildung an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in der Brückstraße dauerte 14 Tage. Abends und am Wochenende, neben Schule, Beruf und Familie, drückten die Auszubildenden die Schulbank und probten in der Atemschutzstrecke den Ernstfall unter realistischen Bedingungen. Immer wieder bahnten sich die angehenden Atemschutzgeräteträger ihren Weg durch die Atemschutzstrecke die mit vielen Hindernissen, engen Röhren und treppenähnlichen Absetzen ausgestattet ist. Zudem kamen Leistungsnachweise (Sporttests) bei denen die körperliche Fitness überprüft wurde.

Bei der praktischen Abschlussübung galt es, sich den Hindernissen der Atemschutzstrecke bei absoluter Dunkelheit zu stellen, eine Puppe zu finden und zu retten. Diese Puppe, mit einem menschlich vergleichbaren Körpergewicht, lag am Ende der Übungsstrecke. Somit mussten die angehenden Rettungskräfte die gesamte Strecke zurücklegen, die Puppe „retten“ und sie die gesamte Strecke, durch alle Hindernisse hindurch, zurücktransportieren. Darauf achteten die Ausbilder um Volker Winckelmann besonders auf die Verständigung, die durch eine dementsprechende Beschallung erschwert wurde, sowie auf die Zusammenarbeit der Trupps. „Teamarbeit ist bei dieser Arbeit unerlässlich und überlebenswichtig“, so Winckelmann.

4 ehrenamtlich tätige Ausbilder kümmerten sich um die Vermittlung des umfangreichen Stoffes, den ein Atemschutzgeräteträger im Einsatz beherrschen muss.
Dieses waren: Volker Winkelmann, Jörg Boomgaarden, Frithjof Hanßen und der angehende Ausbilder für Atemschutzgeräteträger Michael Burlefinger.


„Jetzt müssen sie am Ball bleiben“, so Ausbildungsleiter Winckelmann. „Möglichst jede Atemschutzübung in der eigenen Ortsfeuerwehr mitmachen und im Einsatzfall eingesetzt werden, um ihre Fähigkeiten weiter auszubauen“. „Auch die Brandgewöhnungsanlage sollte dabei genutzt werden, um die Entwicklung eines Feuers und einer Durchzündung, einen sogenannter Flash-over, zu erfahren. Die Temperaturen die dort, in der Brandgewöhnungsanlage möglich sind, konnten in der Atemschutzstrecke nicht annähernd erzeugt werden, so ein sichtlich zufriedener Winckelmann abschließend.
Alle Lehrgangsteilnehmer bestanden diesen Lehrgang. Dieses sind:
  • Andreas Bohnen, Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum
  • Dirk Oltrop, Ortsfeuerwehr Widdelswehr/Petkum
  • Timo Fleßner, Werkfeuerwehr EWD
  • Oliver Niekamp, Ortsfeuerwehr Stadtmitte
  • Lars van Grieken, Ortsfeuerwehr Borssum
  • Anita Werner, Ortsfeuerwehr Twixlum
© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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12. Februar 2011
Atemschutz-Notfallrettungsgruppe der Feuerwehr Emden

Atemschutz-Notfallrettungsgruppe nahm heute Nachmittag ihren Dienst auf. Kräfte sind für das gesamte Stadtgebiet zuständig.


Damit reagiert die Freiwillige Feuerwehr Emden auf die veränderten Rahmenbedingungen bei Atemschutzeinsätzen und verfügt als erste Feuerwehr in ganz Nord-Westdeutschland über eine Spezialrettungsgruppe zur Rettung von verunfallten Einsatzkräften wie der Emder Stadtbrandmeister Bernd Lenz berichtet.

„Brannte es früher häufiger, sind die Brände im Vergleich zu damals zurück gegangen aber auch unberechenbarer geworden". Meldungen über verletzte oder gar tödlichen verunglückte Atemschutzgeräteträger bewogen die Emder dazu, zum Schutz der eigenen Rettungskräfte, eine Spezialgruppe zu gründen. Die ersten Vorgespräche zur Gründung einer solchen Gruppe fanden erst im November des letzten Jahres statt. „Heute, knapp ein Vierteljahr später, können wir auf eine sieben Mann starke, gut ausgebildete und leistungsfähige Gruppe zurückgreifen, die ab sofort in der Lage ist im gesamten Stadtgebiet, wenn nötig, eine Notfallrettung durchzuführen", so Lenz.

Möglich wird dieses durch sieben freiwillige Feuerwehrmänner der Ortsfeuerwehr Wybelsum/Logumer-Vorwerk: Julian Okken, Lars Nanninga, Andreas Mammen, Otto Rötgers, Tammo Bleeker, Thomas Goos sowie die Ausbildungsleiter Frithjof Hanßen und Volker Winckelmann.

Jeder dieser Feuerwehrmänner absolvierte die, für diese Spezialausbildung vorgeschriebenen 18 Stunden, plus vier Zusatzstunden und lernten so die verschiedensten Rettungstechniken im theoretischen- und praktischen Teil, berichtet der Ausbildungsleiter Frithjof Hanßen. Alle 14 Tage, wird sich die Gruppe um Hanßen und Winckelmann treffen, um ihre persönlichen Fähigkeiten weiter zu optimieren. Hierfür wird auch die Brandgewöhnungsanlage, die die Emder Feuerwehr unterhält, genutzt werden. „In dieser Anlage sind Übungen mit „echtem Feuer" bei Temperaturen von 300 bis 800 Grad Celsius möglich", so Winckelmann. Alarmiert werden die Atemschutz-Notfallretter durch das Lage- und Führungszentrum Emden automatisch bei jedem Einsatz bei dem umluftunabhängige Atemschutzgeräte, im Innenangriff, zum Einsatz kommen. Hierfür stehen den Notfallrettern zwei Einsatzfahrzeuge zur Verfügung.

In einem Bereitschaftsplan ist festgelegt, wer die Besetzung der Notfallrettungsgruppe übernimmt. So wird sichergestellt, dass zu jeder Zeit mindestens zwei Notfallretter bei einer Alarmierung ausrücken können.

© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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