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News vom Gefahrgutzug der Feuerwehr Emden
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Neuartiges High-Tech-Messgerät wurde der Emder Gefahrgutgruppe vorgeführt
Das knapp 17000 Euro teures Gerät ist in beim ABC-Zug des Landkreises Leer stationiert – steht aber allen ostfriesischen Gefahrguteinheiten im Notfall zur Verfügung.
Zusatz Information:
Das Gerät hatte der Landkreis Leer beschafft, der Landkreis Wittmund und die kreisfreie Stadt Emden beteiligten sich an dem Projekt. Ursprünglich war auch der Landkreis Aurich mit im Boot, jedoch sprang dieser kurz vor der Beschaffung des Gerätes ab. Diesen Zustand bedauerte der Vorsitzende des Arbeitskreises Gefahrgut des Feuerwehrverband Ostfriesland und Emder Stadtbrandmeister Bernd Lenz, am Abend der Übergabe des Gerätes, am 15. Dezember des letzten Jahres in Leer, sehr. Das neue Messgerät mit dem Namen "First Defender" wird zukünftig im Landkreis Leer auf dem Gerätewagen Messtechnik stationiert und kann im Bedarfsfall angefordert werden. Einsatzkräfte des Gefahrgutzuges Leer rücken dann mit dem Gerät aus.
Die Kosten von 16.500 Euro trug zunächst der Landkreis Leer, aus Emden kamen 3.700 Euro und von dem Landkreis Wittmund 3000 Euro dazu.
© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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23. Mai 2011
Spendenübergabe der Gefahrgutgruppe für das "Traumzimmer" der Kinderstation
Sondereinheit der Freiwilligen Feuerwehr Emden unterstützt den Ausbau des „Traumzimmers“ auf der Kinderstation des städtischen Klinikums
Einen Scheck über Zweihundert Euro konnte heute der Chefarzt der Kinderstation des Emder Klinikums, Ansgar P. Wosnitza, von den Mitgliedern der Gefahrgutgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Emden in Empfang nehmen. Die gespendete Summe stammt aus dem
Erlös des Kaffee- und Kuchenverkaufs anlässlich des 15- jährigen Bestehens der Gruppe beim Tag der offenen Tür am 14. Mai. Bereits im Vorfeld hatten die Mitglieder der Sondereinheit entschieden, einen möglichen Erlös, einem wohltätigen Zweck zu kommen
zu lassen. „ Wir sind auf die Baumaßnahme der Kinderstation des Klinikums aufmerksam geworden“, so der Leiter der Gruppe Sascha Smidt. „Für die Gruppe stand somit fest, die Kinderstation finanziell unterstützen zu wollen“, ergänzte der stellvertretende Leiter
Dietmar Brüggemann. Davon, dass das Geld sinnvoll eingesetzt wird, konnten sich die Mitglieder bei der Scheckübergabe überzeugen.
Während eines Rundgangs über die Kinderstation, informierte der Chefarzt die Feuerwehrmänner über die zurzeit noch laufende Baumaßnahme, den Ausbau eines speziell eingerichteten Zimmers. Das großzügige Zimmer, wurde aus vier kleinen Räumen
geschaffen. Neben der Behandlungsraumtypischen Ausstattung erhält es aber eine besondere kindgerecht Einrichtung und wird zu dem über eine besondere Licht- und Verdunkelungstechnik verfügen. Das so genannte „Traumzimmer“ soll nach seiner Fertigstellung, in bereits drei Wochen, zur Langzeitbetreuung krebskranker Kinder genutzt werden. „12 Kinder sind derzeit in Betreuung und werden vom neuen Zimmer profitieren“, erklärte Wosnitza. „Der spezielle Umbau sei nur durch Spendengelder möglich, öffentliche Gelder stünden nicht zur Verfügung“. „Darum freue man sich sehr über das Engagement der Feuerwehr“, so der Chefarzt abschließend. Überzeug zeigten sich auch die Wehrmänner. „ Wir sind froh, mit unsere Spende so etwas Großartiges mitfinanzieren zu können und
die Kinder auf diese Weise ein Stück auf ihrem leidvollen Lebensweg begleiten zu dürfen“, so die Verantwortlichen der Gruppe einstimmig.
Bild zeigt v.l.: Assistenzärztin Gianna Scheller, Chefarzt Ansgar P. Wosnitza, Dietmar Brüggemann, Assistenzärztin Louise Fischer-Maas, Michael Eilers und Sascha Smidt.
© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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23. Mai 2011
Neues Fahrzeug Nutzungskonzept bei der Emder Feuerwehr erfreut die Gefahrgutgruppe
Die Gefahrgutgruppe freut sich über ein weiteres Einsatzfahrzeug das nun mitgenutzt werden kann, dass teilten die Leiter der Gefahrgutgruppe Sascha Smidt und Dietmar Brüggemann in einem Gespräch mit.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Gerätewagen mit Kofferaufbau und Ladebordwand der bereits seit einigen Jahren als Transportfahrzeug bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale genutzt wird und nun neben den Kräften der Hauptberuflichen Wachbereitschaft und der IuK (Information und Kommunikation)-Gruppe auch der Gefahrgutgruppe zur Verfügung steht. „Wir haben nun die Möglichkeit, unser gesamtes Dekontaminationsmaterial speziell auf diesem Fahrzeug lagernd, zur Einsatzstelle bringen zu können“. Hierfür wurden extra Gitterboxen und Rollwagen angeschafft, um das Material verlasten zu können. Diese Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Gefahrgutgruppe bereits in den letzten Wochen erledigt. „Das Fahrzeug ist vollständig ausgerüstet und einsatzbereit. Das diese Neuerung im Fahrzeug Nutzungskonzept dringend notwendig war, zeigten zahlreiche Übungen auf. Von dem Vorteil, dass dieses Fahrzeug bietet, sind die Verantwortlichen überzeugt. „ Dieses wird sich nicht erst im Einsatzfall zeigen, sondern schon bei den nächsten Übungsdiensten bei dem das Fahrzeug bereits jetzt fest eingeplant ist“. Denn nun bietet sich die Möglichkeit, den eigenständigen Einsatzabschnitt „Dekontamination“ bilden zu können. Waren die Materialien vormals zusammen mit weiteren Ausrüstungsgegenständen in einem mobilen Container untergebracht mussten die Einsatzkräfte alle Tätigkeiten von dieser einen Stelle aus erledigen. Nun ist es möglich, den Container und den LKW getrennt voneinander an der Einsatzstelle nutzen zu können. Dieses kommt der Sicherheit der eingesetzten Einsatzkräfte zugute. Zum einen wird der Bereitstellungsraum entzerrt, zum anderen kann der vorgeschriebene „schwarz/weiß Bereich“ eingehalten werden. (Schwarzer Bereich: verschmutzt/kontaminiert, Weißer Bereich: sauber/nicht kontaminiert). Durch das Entzerren des Bereitstellungsraumes ist zu dem sichereres Arbeiten gewährleistet, mögliche Unfallgefahren können minimiert werden da sich nicht mehr alle Personen in einem einzigen Arbeitsbereich aufhalten müssen. Der Gefahrgutgruppe stehen nun insgesamt vier Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Das Ausrücken im Einsatzfall ist dadurch nun mit 19 Personen im sogenannten „ersten Abmarsch“ möglich.

Der GW- Transport mit dem Öl-Abwehranhäger
© Gefahrgutgruppe Emden
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17. Mai 2011
Tag der offenen Tür bei der Gefahrgutgruppe: Einsatzfahrzeuge sorgten für leuchtende Kinderaugen
Beim Tag der offenen Tür anlässlich des 15- jährigen Bestehens der Gefahrgutgruppe am vergangenen Sonnabend, waren die großen roten Einsatzfahrzeuge der Renner bei Jung und Alt. Jedoch bestand durchaus die Möglichkeit tiefer in die Materie des Gefahrgutbereichs einzusteigen und sich die zahlreich ausgestellten Spezialgerätschaften durch die Mitglieder der Gefahrgutgruppe erklären zu lassen. Dieses Angebot nutzten sowohl der Erste Stadtrat Martin Lutz wie auch der ehemalige Stadtbrandmeister Otto Wallerstein bei einem Rundgang über den Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale. Besonders für die kleinen Gäste waren die Einsatzfahrzeuge interessant und sorgten für leuchtende Augen. Bereits im Vorfeld hatten die Verantwortlichen der Spezialgruppe Sascha Smidt und Dietmar Brüggemann angekündigt, den aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf erwirtschafteten Gewinn einem guten Zweck zukommen zu lassen. 200,00 Euro kamen zusammen. Dieser Betrag wird in den nächsten Tagen an die Kinderstation des Emder Krankenhauses übergeben, so die Leiter der Gruppe abschließend. Auch Emdens Erster Stadtrat Marin Lutz (Mitte) nutze das Angebot sich über die Gefahrgutgruppe zu informieren.

© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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15. April 2011
15 Jahre Gefahrgutgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Emden
Dass die Emder Feuerwehr seit jeher mit der Zeit geht, zeigt die Gefahrgutgruppe sehr eindrucksvoll. Im Januar 1996 gründeten 15 aktive Feuerwehrmänner um Thomas van Hoorn und Volker Winckelmann die heutige Gefahrgutgruppe. Die Männer, vorwiegend aus der Ortsfeuerwehr Stadtmitte, trafen sich in der Anfangszeit nach Absprache einmal monatlich zu Übungs- und Ausbildungsdiensten. Schnell bemerkte man, wie umfangreich dieses Spezialthema im Bereich Gefahrgut war. Von nun an fanden regelmäßige Dienste im 14-tägigen Rhythmus statt.
Zwei Jahre später meldete sich die ausgebildete Einheit beim damaligen Stadtbrandmeister Andreas Zerbe „einsatzbereit“. Zu den heute wesentlichen Ausbildungsbestandteilen der heute 31 Mann starken Gruppe, zählen das Abdichten von Leckagen, das Auffangen und Umpumpen gefährlicher Stoffe sowie das Aufspüren giftiger Stoffe sowie die Dekontamination. 1998 war ein ereignisreiches Jahr. Der erste Einsatz für die spezialisierte Gruppe ereignete sich im April. Bei der damaligen Staatswerft galt es, mehrere Zweihundert-Liter Fässer unbekannten Inhalts zu sichern. Im selben Jahr konnte die Gefahrgutgruppe die ersten Mitglieder aus den Ortsfeuerwehren Twixlum und Larrelt begrüßen und die erste überörtliche Ausbildungsmöglichkeit beim ABC-Zug in Sandhorst (LK Aurich) nutzen. Ebenfalls im Jahr 1998 trat der heutige Stadtbrandmeister Bernd Lenz sein Amt als „Feuerwehr-Chef“ in der Seehafenstadt an. Dieser war von Anfang an ein großer Befürworter und sah bereits damals die Notwendigkeit einer solchen Spezialgruppe. Seit dem formellen Zusammenschluss der Feuerwehren in Ostfriesland vor einigen Jahren zum Feuerwehrverband Ostfriesland e.V. (FVO) hat Bernd Lenz den Vorsitz des „Arbeitskreises Gefahrgut“ inne. Der eigens für Gefahrgut- Großschadenslagen gegründete Arbeitskreis hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit aller beteiligten Gefahrguteinheiten der ostfriesischen Feuerwehren zu fördern und zu verbessern.
mit allen Mitgliedern wird diese Zusammenarbeit intensiviert. Zudem können eventuell vorhandene Schwachpunkte schnell aufgedeckt und beseitigt werden. Einen großen Schritt nach vorn machte die Gefahrgutgruppe im Jahr 1999 und profitierte von der Indienststellung eines so genannten Wechselladerfahrzeugs samt Abrollbehälter eigens nur für den Gefahrgutbereich. Somit lagerte die gesamte Spezialausrüstung in einem mobilen Container, der mittels dieses Fahrzeugs zum Unglücksort transportiert werden konnte.
Aus dem Jahr 2004 blieb ein besonderer Einsatz im Gedächtnis. Ein mit rund 1000 Tonnen Sprengstoff beladener Frachter hat Emden am 19.12.2004 als Nothafen angelaufen. Die "Ascension" war Tags zuvor vor der niederländischen Insel Texel in schwere See geraten. Dabei verrutschten mit TNT gefüllten Container. Beim zwei Tage andauernden Umschichten durch Einsatzkräfte der Emder Feuerwehr sowie der Gefahrgutgruppe waren Beschädigungen an neun Behältern festgestellt worden. Dass die Gefahrgutgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Emden auch über die Stadtgrenzen hinaus über einen hervorragenden Ruf und qualifizierte Mitglieder verfügt, zeigen Einsätze wie etwa die beiden Großbrände bei der Firma Evert Heeren in Leer. Beide Male war auf das Fachwissen der Emder Spezialkräfte zurückgegriffen worden. Zu einer der ersten Großübungen zählte die Einsatzübung im Freibad Borssum. Weitere Großübungen folgten, teilweise landkreisübergreifend, wie etwa die Übung am Bahnhof in Leer oder auf dem Gelände der SIAG-Nordseewerke (ehemals Thyssen) mit rund 150 Einsatzkräften aus den angrenzenden Landkreisen. Mitte 2008 wurde der Fuhrpark der Gefahrgutgruppe auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
Die Stadt Emden stellte ein neues Wechselladerfahrzeug sowie einen Gerätewagen mit spezieller Messtechnik in Dienst. Im Gefahrenfall können mit den vorhandenen Messgeräten Proben aus der Umgebungsluft genommen werden. Das vergangene Jahr war das erfolgreichste der Gruppe, so ihr Leiter Sascha Smidt. Neben den normalen Schulungs- und Ausbildungsdiensten fanden spezielle Schulungen wie etwa durch die Bahn AG oder die Firma Laves statt. Zudem kamen im Jahr 2010 einige Einsätze. Zum größten zählte der Einsatz beim Großbrand der Firma Fritzen aus dem Dezember des Vorjahres. Dort waren durch das Löschwasser zwei Heizöltanks aufgeschwemmt worden und geborsten. Nur durch das schnelle und qualifizierte Eingreifen der Spezialkräfte der Gefahrgutgruppe konnte größerer Schaden für die Umwelt abgewendet werden. Mit Blick in die Zukunft gilt es, die Mitglieder der Gefahrgutgruppe weiterhin auf hohem Niveau zu schulen und auszubilden, um schlagkräftig zu bleiben. Verstärkt werden soll auch die Schulung der Einsatzkräfte in den einzelnen Ortswehren. „Hauptaugenmerk liegt darin, dass jede Feuerwehr-Einsatzkraft im Gefahrenfall weiß, wie bei Gefahrgutunfällen vorgegangen werden sollte“. „Weiterhin würden wir uns wünschen, dass noch mehr Interessierte aus den anderen Ortswehren der Stadt in unserer Einheit mitmachen“, so der stellvertretende Gefahrgutleiter Dietmar Brüggemann.
Auch Stadtbrandmeister Bernd Lenz hob die Wichtigkeit einer solchen Spezialeinheit in der Feuerwehr hervor: Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern bedürfen Spezialgeräte und eine besondere Ausbildung und Taktik. Der gemeine Feuerwehrmann kann nicht alles kennen und machen. Daher müssen solche Spezialisten aus- und fortgebildet werden“. „Die Gefahrgutgruppe in Emden ist technisch gut ausgerüstet und ausgebildet. Sie hat bisher alle an sie gestellten Aufgaben gut gemeistert. Für die Zukunft ist eine weitere Verbesserung des Standards nötig, da sich die Technik immer weiter entwickelt. Durch die vorhandene Motivation und mit den nötigen Haushaltsmitteln wird dies sicher gelingen.“ Für die geplanten Feierlichkeiten der Gruppe anlässlich des 15- jährigen Bestehens und für die Arbeit in Zukunft, wünsche er den Mitgliedern „viel Glück und Gutes gelingen“, so Lenz abschließend.
© J.Riese (Feuerwehr Emden-Pressesprecher)
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