![]()
News der Freiwilligen Feuerwehr Jemgum
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
"Volles Haus" beim Tag der offenen Tür in Jemgum
Die Vorbereitungen waren getan und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, am Samstag zum Tag der offenen Tür war alles pefekt um ein gelungenes Familienfest zu veranstalten. Schon vor dem eigentlichen Beginn tummelten sich zahlreiche Kinder auf dem extra abgesperrten Teilbereich der Rheiderstrasse. Als dann um 14 Uhr die neue Drehleiter der Feuerwehr Weener vorfuhr und sich zur Hauptstrasse hin postierte war der Bann gebrochen. Neben der genannten Drehleiter waren ausserdem die neuen Fahrzeuge aus der Gemeinde Jemgum ausgestellt und wurde von den Kameraden den interessierten Besuchern ausführlich erklärt.
Am Sonnabend verschafften sich viele Jemgumer beim Tag der offenen Tür einen Einblick in die Fahrzeuge und
Geräte der örtlichen Feuerwehr unter der Führung von
Ortsbrandmeister Jan Remmers. Auf dem Vorplatz zum
Feuerwehrhaus in der Rheider Straße wurde ein Teil des
Fuhrparks zur Fahrzeugschau ausgestellt. Neben dem
Löschunterstützungsfahrzeug für den Emstunnel (LUF 60)
präsentierten die Jemgumer auch das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20/16), sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF 8/18). Die Feuerwehren Weener, Holtgaste und Ditzum stellten ebenfalls ihre Fahrzeuge vor. In einem Zelt mit installiertem Rachmelder kam eine Nebelmaschine zum Einsatz. Hier wurde ein Zimmerbrand nachgestellt, bei dem es zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war. Wer sich traute konnte das Zelt betreten und versuchen sich zu Recht zu finden.
Für die kleinen Besucher wurden eine Hüpfburg,Kinderschminken und ein großes Planschbecken zur Abkühlung aufgebaut. Bei der Jugendabteilung der Wehr
kam die Kübelspritze zu Einsatz. Hinterm Feuerwehrhaus boten die Kids im Alter zwischen 10 und 16 Jahren ein Dosenschießen an. Je schneller gepumpt wird, desto mehr Wasserdruck ist vorne am Strahlrohr.<< so ein Mitglied der Jugendfeuerwehr Jemgum bei der Erklärung des Spiels.
Da Klein und Groß auch beim leiblichen Wohl auf seine Kosten kam, blieb am Ende des abwechslungsreichen Programms kein Wunsch übrig.
© Feuerwehr Jemgum + © Frank Loger
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
20. März 2011
Innenminsiter übergibt 2 neue Fahrzeuge an die Feuerwehr Leer & Jemgum
Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann war am Freitag bei der feierlichen Übergabe in Jemgum dabei. Das Land hat für jedes der beiden Autos 210 000 Euro dazubezahlt.

Insgesamt fast eine Million Euro sind die beiden Feuerwehr-Fahrzeuge wert, die der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann Freitagabend in Jemgum übergab. Speziell für den Einsatz im Emstunnel ausgerüstet, werden sie in Jemgum und Leer stationiert.
Beide Fahrzeuge kosten jeweils rund 460 000 Euro. Kleine Unterschiede gibt es im Preis, weil die Ausstattung nach den jeweiligen Anforderungen unterschiedlich ist. Das Land Niedersachsen habe für jedes Fahrzeug
210 000 Euro dazubezahlt, sagte Schünemann. Dass diese Investition erforderlich sei, habe man 2004 bei einer Großübung im Emstunnel festgestellt, berichtete der Jemgumer Bürgermeister Johann Tempel. Der damalige Kreisbrandmeister Volkmar Helmers sei damals der Initiator gewesen für die Anschaffung gewesen.
Die neuen Fahrzeuge seien eine wichtige Verstärkung, so der Leeraner Bürgermeister Wolfgang Kellner, der eine Lanze für die Freiwillige Feuerwehr brach. Eine Berufsfeuerwehr würde die Stadt Leer jährlich eine Million Euro kosten. Man dürfe die Städte und Gemeinden bei derartigen Investitionen nicht alleinlassen, betonte Landrat Bernhard Bramlage. Es sei wichtig, dass alles für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer getan werde, die auf den Emstunnel angewiesen seien. "Die Feuerwehr bekommt nicht jeden Tag solche Fahrzeuge", sagte Kreisbrandmeister Gerhard Ahrenholtz. Er forderte die Mitglieder der Leeraner und Jemgumer Ortswehr auf, sich mit der Technik der Fahrzeuge vertraut zu machen. Möglichst noch in diesem Frühjahr sollte es wieder eine Übung im Emstunnel geben, sagte Ahrenholtz.
Die Jemgumer Wehr hat ihr neues Fahrzeug seit dem 2. März, die Leeraner Wehr seit dem 8. März. Geliefert wurden sie von der Firma Schlingmann aus Dissen bei Osnabrück.
© Ostfriesen-Zeitung
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
10. März 2011
Neues HLF 20/16 der Feuerwehr Jemgum
Seit dem 02.03.11 verfügt die Feuerwehr Jemgum über eines der modernsten Fahrzeuge im gesamten Landkreis Leer. Durch eine Abordnung wurde am gestrigen Mitwoch das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug von der Firma Schlingmann in Dissen übernommen. Nach intensiver theorethischer und praktischer Einweisung in die Pumpen, Seilwinden und Fahrzeugtechnik durch den Bauleiter machten sich die Kameraden mit dem Fahrzeug auf den Weg nach Jemgum wo es schon sehnsüchtig von den restlichen Kameraden, dem Feuerschutzauschuss und dem Bürgermeister der Gemeinde Jemgum erwartet wurden.
Am daraufolgenden Tag wurde der LF 8 abgerüstet und bei der Leitstelle Leer abgemeldet und der HLF für einsatzbereit erklärt.
Das neue Löschfahrzeug verfügt:
- unter anderem über einen sogenannten Frontmonitor (Schaum / Wasserwerfer) auf der Stoßstange mit einer maximalen Durchflussmenge von 1200l pro Minute
- eine Wärmebildkamera die auf der Stoßstange angebracht werden kann und über Kabelverbindung Infrarotbilder ins Innere des Fahrzeuges senden kann um bei einem Brand im Tunnel etwaige Hindernisse ausweichen zu können
- hydraulische Seilwinde im Frontbereich mit einer Leistung von 50kn (5 to)
- Langzeitatemschutzgeräte, sogenannte 2 Flaschengeräte mit denen die Kameraden doppelt so lange wie vorher unter Atemschutz arbeiten können
- Fest eingebaute Atemschutzgeräte für Fahrer und Beifahrer
- insgesamt werden auf dem Fahrzeug im Mannschaftsraum 6 und im Geräteraum nochmal 2 Atemschutzgeräte vorhanden sein
- Wassertank mit 2400l Inhalt und einen Schaumitteltank mit einen Fassungsvermögen von 200l die über einen vollautomatischen Schaumittelzumischer dem Löschwasser direkt beigefügt werden können (Pump & Roll Betrieb)
- pneumatischer Lichtmast mit 2x 1500 Watt Xenon Scheinwerfer der vom Heck aus bedient werden kann
- Hochdruckheckpumpe die den Schnellangriff des HLF mit 40 bar versorgen kann
- 2 B - Schlauchhaspeln am Heck die jeweils von einem Feuerwehrmann ausgelegt werden können
- Tragkraftspritze, der hydraulische Rettungssatz (Schere / Spreizer) und Hochleistungslüfter sind ebenfalls auf dem Fahrzueg verladen
- Umfangreiche Beladung für die Brandbekämpfung und technische Hilfleleistung
Aufgebaut ist der HLF auf einem MAN TGM Fahrgestell mit einem zul. Gesamtgewicht von 18to.
Der Motor leistet 330 PS mit Automatikgetriebe mit Allradantrieb
© Feuerwehr Jemgum
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
