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Reportagen über den Rettungsdienst
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Emder Rettungsdienst mit einzigartigem Rettungsgespann im Einsatz
Der Emder Rettungsdienst ist seit kurzem mit einem besonderen Gespann im Einsatz. An den gewöhnlichen Rettungswagen ist quasi noch ein zweiter angehängt, so dass im Notfall auf schnellstem Wege gleich zwei Intensiv-Bahnadlungsplätze zur Verfügung stehen. Diesen Anhänger gibt es aber nicht auf Bestellung. Er ist eine Sonderkonstruktion die nach einer Idee der Emder Rettungsdienstleiters Harald Wiers, gebaut wurde. Entstanden ist die Erfindung diese Doppelgespanns dabei weniger aus der Praxis heraus, sondern vielmehr, um nicht weiterhin Geld zu vergeuden, wie Wiers der Emder Zeitung erklärte. Wiers ärgerte schlichtweg der geringe Wiederverkaufswert von Rettungswagen. Nach sechs Jahren ist gesetzlich vorgeschrieben ein solches Fahrzeug außer Dienst zu Nehmen. „Aber was wir dann an Geld bekommen, steht in keinem Verhältnis zum Anschaffungspreis“ sagte Wiers. 100000 Euro koste ein Rettungswagen im Schnitt, wobei auf den medizinischen Kofferaufbau entfallen. „ Wir aber kriegen höchstens den Gegenwert der Fahrgestells wieder. Für den Koffer gibt es nichts“.
Also Entschloss sich Wiers beim letzten Verkauf diesen „Koffer“ zu behalten. „Wir rupfen das ganze auseinander und sparen uns den Verlust!“
Er gab den ausgemusterten Einsatzwagen an eine Karosseriefirma weiter, die daraus ein mobilen Anhänger baute. Wiers: „ das war mit rund 10000 Euro ziemlich günstig. Und den Rest haben wir noch gut Verkaufen können“.
Aber wozu mit Rettungswagen und Anhänger fahren wenn gleich zwei Rettungswagen auf einmal rausfahren könnten? „ Die Anzahl unserer Rettungsfahrzeuge ist begrenzt“, erklärte der Rettungseinsatzleiter Matthias Janssen. Und selbst wenn es seltener in Emden zu derartigen Großeinsätzen kommen würde, bei dehne alle verfügbaren Fahrzeuge im Einsatz sind- so gibt es doch genügen Anlässe wo der „Anhänger“ geschätzt wird. Zuletzt beispielsweise beim Kickers-Heimspiel . Stadt aufwändig ein Rettungszelt für die Sicherheitswache aufzubauen, steht das Rettungsgespann fix und fertig zur Verfügung. Neben den zwei Intensiv-Behandlungsplätzen ist das Gespann für die Versorgung von zehn verletzten Personen ausgelegt. Und deshalb stellt der städtische Rettungsdienst der ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK dieses Gespann nun regelmäßig zur Verfügung – eben bei größeren Unfall wachen wie dem Fußball oder bei Konzerten. So können zusätzlich zu den vier Großzelten flexibel eine weiter Sanitätsstation eingerichtet werden. „ Unser Erfindung spricht sich mittlerweilein Fachkreisen herum,“ sagte Wiers Demnächst wird das Rettungsgespann auch dem Fachpublikum vorgestellt. (c) Emder Zeitung
Bilder vom Rettungsgespann:
(c) Bilder: Blaulicht-Emden.de
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Der Emder Rettungsdienst ist seit kurzem mit einem besonderen Gespann im Einsatz. An den gewöhnlichen Rettungswagen ist quasi noch ein zweiter angehängt, so dass im Notfall auf schnellstem Wege gleich zwei Intensiv-Bahnadlungsplätze zur Verfügung stehen. Diesen Anhänger gibt es aber nicht auf Bestellung. Er ist eine Sonderkonstruktion die nach einer Idee der Emder Rettungsdienstleiters Harald Wiers, gebaut wurde. Entstanden ist die Erfindung diese Doppelgespanns dabei weniger aus der Praxis heraus, sondern vielmehr, um nicht weiterhin Geld zu vergeuden, wie Wiers der Emder Zeitung erklärte. Wiers ärgerte schlichtweg der geringe Wiederverkaufswert von Rettungswagen. Nach sechs Jahren ist gesetzlich vorgeschrieben ein solches Fahrzeug außer Dienst zu Nehmen. „Aber was wir dann an Geld bekommen, steht in keinem Verhältnis zum Anschaffungspreis“ sagte Wiers. 100000 Euro koste ein Rettungswagen im Schnitt, wobei auf den medizinischen Kofferaufbau entfallen. „ Wir aber kriegen höchstens den Gegenwert der Fahrgestells wieder. Für den Koffer gibt es nichts“.
Also Entschloss sich Wiers beim letzten Verkauf diesen „Koffer“ zu behalten. „Wir rupfen das ganze auseinander und sparen uns den Verlust!“
Er gab den ausgemusterten Einsatzwagen an eine Karosseriefirma weiter, die daraus ein mobilen Anhänger baute. Wiers: „ das war mit rund 10000 Euro ziemlich günstig. Und den Rest haben wir noch gut Verkaufen können“.
Aber wozu mit Rettungswagen und Anhänger fahren wenn gleich zwei Rettungswagen auf einmal rausfahren könnten? „ Die Anzahl unserer Rettungsfahrzeuge ist begrenzt“, erklärte der Rettungseinsatzleiter Matthias Janssen. Und selbst wenn es seltener in Emden zu derartigen Großeinsätzen kommen würde, bei dehne alle verfügbaren Fahrzeuge im Einsatz sind- so gibt es doch genügen Anlässe wo der „Anhänger“ geschätzt wird. Zuletzt beispielsweise beim Kickers-Heimspiel . Stadt aufwändig ein Rettungszelt für die Sicherheitswache aufzubauen, steht das Rettungsgespann fix und fertig zur Verfügung. Neben den zwei Intensiv-Behandlungsplätzen ist das Gespann für die Versorgung von zehn verletzten Personen ausgelegt. Und deshalb stellt der städtische Rettungsdienst der ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppe (SEG) des DRK dieses Gespann nun regelmäßig zur Verfügung – eben bei größeren Unfall wachen wie dem Fußball oder bei Konzerten. So können zusätzlich zu den vier Großzelten flexibel eine weiter Sanitätsstation eingerichtet werden. „ Unser Erfindung spricht sich mittlerweilein Fachkreisen herum,“ sagte Wiers Demnächst wird das Rettungsgespann auch dem Fachpublikum vorgestellt. (c) Emder Zeitung
Bilder vom Rettungsgespann:
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